Kategorie: Blog

  • Videoseminar in Rothenburg ob der Tauber

    Videoseminar in Rothenburg ob der Tauber

    Im Auftrag der Evangelischen Medienzentrale Bayern ist Malte Burdekat als Referent vor Ort in der malerischen Tagungsstätte Wildbad in Rothenburg ob der Tauber. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer leisten Ihren Bundesfreiwilligendienst bei der Diakonie Bayern ab. Die BFD’ler sind nicht ausschließlich an ihren jeweiligen Dienststellen, sondern kommen immer wieder zu Seminarwochen zusammen in denen es um unterschiedliche Themen geht.

    Diesmal also Video. Im Vorfeld entstanden in zwei Gruppen bereits Storyboards und Drehbücher, dann gab es einen langen Drehtag und heute wird geschnitten. Wenn die Ergebnisse online gestellt werden, werden wir wieder berichten.

     

     

  • Die Lange Nacht der Wissenschaften 2011

    Die Lange Nacht der Wissenschaften 2011

    Von Anfang an ist innovaTV mit dabei und produziert alle zwei Jahre den „Film zur Nacht“. Unsere Teams können in der Nacht natürlich nicht überall sein, so dass das Video immer nur einen kleinen Ausschnitt des Angebots zeigen kann. Für uns als Videoreporter bleibt es so jedoch spannend, es gibt immer wieder neue Orte, Veranstaltungen und Präsentationen zu entdecken. Wir freuen uns über das Vertrauen der Kulturidee GmbH, die die Lange Nacht veranstaltet und freuen uns jetzt schon auf 2013!

  • Responsive Webdesign

    Responsive Webdesign

    Inzwischen ist es klar, dass professionelle Webseiten auch auf mobilen Endgeräten dargestellt werden. Betrachtet man eine „normale“ Seite jedoch auf seinem Smartphone oder auf dem Tablet-Computer, wird es schnell unübersichtlich. Die meisten Browser bieten die Möglichkeit Ausschnitte der Webseite zu vergrößern und Texte damit lesbar und Bilder erkennbar zu machen. Allerdings geht dann schnell das Gefühl für den Aufbau der Seite verloren. Wer also optimal verstanden werden möchte, muss seine Webseite auch für Handy & Co. anpassen.

    Die klassische Variante lautet: Es muss eine „mobile Version“ der Seite gestaltet und programmiert werden. Das ist eine Lösung, die Agenturen freut, denn sie sichert weitere Aufträge für lange Zeit. Mit der einmaligen Realisierung ist es nämlich meist nicht getan – schließlich sollen die Inhalte der Seite regelmäßig aktualisiert werden. Für Suchmaschinen ist man nur interessant, wenn die Seite ständig neue Inhalte bietet.

    Die Lösung: Responsive Webdesign! Das bedeutet, dass die Seite so realisiert wird, dass sich ihre Gestalt an jedes Gerät, auf dem sie aufgerufen wird, anpasst. Wird die „Hauptseite“ inhaltlich geändert, dann ändern sich automatisch auch die mobilen Seiten. Letztendlich handelt es sich nämlich nur um eine Seite.

    Wenn Sie das in der Praxis sehen wollen, dann sehen Sie sich diese Seite doch mal mit einem anderen Gerät an. Unsere Seite ist selbstverständlich auch im Responsive Design realisiert. Auf der Startseite finden Sie oben rechts sogar einen Link, der sie zu unserer Vorführung bringt.

    Ach ja: Wenn Ihnen diese Erklärung nicht ausreicht, dann lesen Sie doch noch die hier.

  • Andere haben auch gute Ideen: Schneller Lesen von heku it

    Andere haben auch gute Ideen: Schneller Lesen von heku it

    UND: Weil wir Fans von sozialem Lernen sind, vergleichen wir natürlich unseren Lernfortschritt und motivieren uns damit gegenseitig. Kein Wunder, dass es die App des Jahres 2011 ist – Herzlichen Glückwunsch!

  • Warum E-Learning nicht funktioniert

    Warum E-Learning nicht funktioniert

    Den wesentlichen Grund dafür sehen wir darin, dass Lernen ein sozialer Vorgang ist. Menschen lernen besser von anderen Menschen und am besten mit anderen Menschen.

    Das heißt aber nicht, dass die Informationstechnik nicht gute Dienste leisten kann, wenn Nutzer ihr Wissen erweitern und strukturieren wollen – auch und gerade mit anderen.

    Soziale Netzwerke im Internet, wie beispielsweise Facebook, machen ihren Mitgliedern gerade dann viel Freude und sind besonders praktisch und sinnvoll, wenn die Freundeskreise, in denen dort kommuniziert wird, auch im „realen Leben“ existieren. Eigentlich ganz logisch – telefonieren wir doch auch am liebsten mit Menschen, die wir persönlich kennen.

    Auf das „elektronische Lernen“ folgt nun das gemischte Lernen. Gute klassische Seminare und Schulungen sind sehr erfolgreich. Noch erfolgreicher können sie sein, wenn es begleitende Onlineangebote gibt, die Inhalte wiederholen und vertiefen lassen und die Gruppe mit zusätzlichen Informationen versorgen.

    Bestimmte Lernsituationen brauchen auch die nicht-soziale Situation. In Ruhe ist Konzentration möglich. Außerdem ist es den meisten Nutzern angenehmer vom Computer auf Fehler aufmerksam gemacht zu werden, denn vor dem schämen sie sich weniger. Das ist auch der Grund, warum die meisten die Rächtschraibkorektur ihrer Textverarbeitungsprogramme so schätzen.

  • Alternativen zum Lernen Teil 1 – Heute: Wissensmanagement

    Alternativen zum Lernen Teil 1 – Heute: Wissensmanagement

    Wissensmanagement ist mehr als ein netter Begriff. Man könnte es – um Anglismen zu vermeiden und dem ganzen noch einen besonderen Zauber zu verleihen – auch etwas hölzern als „Erkenntnisverwaltung“ bezeichnen.

    Gemeint ist die logische Schlussfolgerung aus:

    a) „Wissen heißt wissen, wo es steht“

    b) Computer können das Leben erleichtern (wenn auch nicht zwangsläufig)

    c) Gemeinsam ist man stärker als allein

    Für uns als Entwickler bedeutet dies, virtuelle Lernumgebungen müssen:

    a) Selbsterklärend sein

    b) Optimale Vernetzungsmöglichkeiten mit anderen Menschen bieten

    c) Zugang zu Wissensquellen bieten

    d) Wissen so strukturieren, dass es für alle Nutzer sofort auffindbar ist

    Jetzt sind Sie dran! Was müssen Sie wissen? Mit wem wollen Sie Ihr Wissen teilen? Was sind die speziellen Anforderungen ihrer Lernumgebung?

  • Lernen? Spass haben!

    Lernen? Spass haben!

    Alternative Schulkonzepte, die auf den ureigenen Antrieb von Menschen setzen, sich das Wissen anzueignen, dass für sie wichtig ist, haben sich nicht durchgesetzt. Offener Unterricht und Freiarbeit fristen ein Schattendasein in unserem Bildungssystem. Eltern, die ihre Kinder auf private, alternative Schulen schicken, gehen ein Risiko ein. Wird ihr Kind, wenn es die Schule hinter sich hat, Anschluss an die Arbeitswelt und die Gesellschaft finden? Was, wenn nicht?

    Nicht allen ist es vergönnt im Studium die Inhalte kennen zu lernen, die begeistern und mit „Herzblut“ an die Prüfungsvorbereitung und die Abschlussarbeit zu gehen.

    In Tablettenform habe ich es leider nicht“, sagte ein alter Chemielehrer fast schon zynisch. Die Botschaft ist klar: Lernen muss wehtun!

    Falsch! Hier setzen wir an – unsere Produkte zum Lernen und Wissensmanagement entstehen aus Erfahrung. Der Erfahrung, dass Lernen eine Qual sein kann, der Erfahrung, dass man sich lieber mit Dingen beschäftigt, die Spass machen. Wir schaffen Lösungen, die das „Belohnungszentrum“ im Gehirn stimulieren und virtuelle Lernumgebungen optimal für die Nutzer anpassen. Es ist Zeit, den Begriff „Lernen“ positiv zu besetzen – wir helfen gerne dabei!

  • „ick bün al dor“ (plattdeutsch für „Ich bin schon da!“) – von Hasen und Igeln

    „ick bün al dor“ (plattdeutsch für „Ich bin schon da!“) – von Hasen und Igeln

    sondern sie auch gleich auf unserer Website veröffentlicht.

    Klasse! Müssen wir schon nicht selbst erfinden und können uns wichtigeren Dingen widmen – der Suche nach uns selbst z.B., wenn die Kunden das wollen.

    Die – also Sie – wissen zwar nur grob wo wir sind, wenn das Smartphone den Ort gleich mit im Web veröffentlicht aber das ist ja auch egal.

    Wichtig ist das Fazit: Sie können demnächst auch Ihre Website immer und überall mit ganz einfachen Mitteln auf dem aktuellen Stand halten – wir zeigen, wie’s geht …

    iPhone Editor für Blog Artikel
    So sieht sie aus, die WordPress App auf dem iPhone
  • Videojournalismus – Systematik und Anwendung (Teil 1)

    Videojournalismus – Systematik und Anwendung (Teil 1)

    Tatsächlich handelte es sich aber um meinen ersten Kontakt mit einer Videojournalistin. Einer Videojournalistin, die für einen New Yorker Lokalfernsehsender ein Interview und einen Bericht produ- zierte. Nach dem Gespräch stieg sie in ihr Auto und fuhr in Richtung Sender, wo sie ihre Aufnahmen wahrscheinlich selbst geschnitten hat.

    Ein Jahr später startete Sony eine videotechnische Revolution, deren Folgen damals wohl die wenigsten absehen konnten: Auf dem Markt erschien ein digitaler Camcorder im miniDV-Format und ein dazu passender DV-Recorder. Zwar wurde Videomaterial immer noch auf Band aufgezeichnet, aber nicht mehr als analoge, sondern digitale Information.

    Zunächst richtete sich die neue Technologie an ambitionierte Hobbyfilmer, aber die in diesem Preissegment vollkommen neue Qualität begeisterte schnell auch Profis. Es war einfach eine Frage der sinnvollen Investition – warum sollte sich ein Industriefilmer eine professionelle Videokamera für mehrere zehntausend Mark kaufen, wenn er für 7000 Mark eine faktisch genauso brauchbare Kamera be- kam, die auch noch leichter und handlicher war?

    vj-camcorder
    Ein Camcorder

    Erstmals ließ sich Videomaterial verlust- und fehlerfrei kopieren und verarbeiten. Ein weiterer Vorteil des digitalen Videosignals be- stand in der Möglichkeit, Video- und Audiodaten direkt via Firewire (bzw. iLink)-Schnittstelle in Echtzeit auf eine Computerfestplatte zu übertragen. Das war zwar mit analogem Videomaterial prinzipiell auch möglich, allerdings brauchte es dazu vergleichsweise teure Videokarten, die in die Computer gebaut wurden und die passenden Anschlüsse zur Verfügung stellten. Dazu waren vorher im Semi-Profi- Segment nicht nur ein, sondern mindestens drei Anschlusskabel nötig (Videoverbindung, 2 Audioverbindungen für Stereoton und evtl. noch ein „Steuerkabel“ für die Kamera). Professionelle Lösungen für den Anschluss analoger Betacam-Camcorder (im Bereich der Fern- seh- und gehobenen Industriefilmproduktion) bedienten sich damals noch aufwendigerer Lösungen, beispielsweise Videokarten, die als „virtuelle Videorecorder“ mit eigenen Prozessoren fungierten und somit schon einen guten Arbeitsablauf ermöglichten.

    Es dauerte nicht lange und in den Außenstudios der öffentlich- rechtlichen Fernsehanstalten fanden sich die hochwertigen „Ama- teurcamcorder“ als so genannte „Reporterkameras“ wieder, die vor allem dann eingesetzt werden sollten, wenn aus organisatorischen Gründen kein ganzes Kamerateam zur Verfügung stand, sondern statt dessen der Reporter allein zu einem Termin ging, um „ein paar Bilder“ zu machen. Außenreporter mit Camcorder waren dabei oft vom Hörfunk, weil dieser Bereich über ein breiteres Korrespondentennetz verfügt.

    Viele dieser Bilder schafften es immer häufiger sogar in die Tages- schau, auch wenn man als „Videoreporter“ von den „Kollegen“ mit einer kleinen Kamera bei gut besuchten Presseterminen oftmals nicht ernst genommen wurde. [demnächst mehr …]

     

    Ausschnitt aus einem Beitrag von Malte Burdekat in: Hooffacker, Gabriele (Hg.): Journalismus lehren, München 2010

     

  • Crossmedia – Wer bleibt auf der Strecke? (Teil 1/9)

    Crossmedia – Wer bleibt auf der Strecke? (Teil 1/9)

    Historisch folgen auf Flugschriften, Zeitungen und Radio das Fernsehen und das Internet. „Allen diesen Medien ist gemeinsam, dass sie Informationen speichern und übertragen, bewahren und vermitteln, und zwar über räumliche und zeitliche Distanz hinweg.“ (Neumann-Braun / Müller-Doohm 2000: 30) Das Internet scheint seinen „Vorgänger“ TV inzwischen endgültig abgelöst zu haben. Aber: Ist es wirklich so einfach? Das Fernsehen versucht sich ins Web 2.0 hinüberzuretten, begibt sich mehr und mehr in eine Co-Existenz mit aufwendigen Mediatheken, um auf die Zuschauer zeit- und ortsunabhängig zugreifen zu können. Mit Digitalisierung und einer deutlich höheren technischen Bildauflösung versucht das „alte“ Massenmedium TV, seine Attraktivität zu steigern und muss zugleich erkennen, dass es bei mancher Telefongesellschaft inzwischen gleichsam ein „Nebenangebot“ zum Internetanschluss geworden ist. Die Produzenten von Unterhaltungselektronik bieten Fernsehgeräte an, die zusätzlich einen einfachen Zugang zum Internet ermöglichen sollen. Die Menschen in den Medien sind inzwischen Produzenten von Inhalten, die zeitgleich in möglichst viele Kanäle gebracht werden. Unter Umständen hat jedoch ein Amateurvideo auf dem Internetportal „YouTube“ gleichzeitig wesentlich mehr Zuschauer als ein Fernsehbeitrag zum gleichen Thema. Im Internetzeitalter wird der Zuschauer zum Programmdirektor, muss sich – bewusst oder von Suchmaschinen geleitet – entscheiden, welchen Inhalt er rezipieren will. In diesem Sinne ist das Internet mehr als nur ein einziges Massenmedium. Kann angesichts dieser technologischen, inhaltlichen und arbeitssoziologisch relevanten Veränderungen noch von einem Leitmedium gesprochen werden? Kann das Medium selbst noch Teil der Botschaft sein, wenn der Wechsel von einem Medium zum anderen gar nicht mehr wahrgenommen wird? Welche Auswirkungen hat es, wenn eine Gesellschaft sich in immer mehr Medienszenen ausdifferenziert?

    Auf der Suche nach dem Leitmedium – die Route wird berechnet

    Der Begriff des Leitmediums ist inzwischen derart aus der Mode gekommen, dass eine erste Assoziation bestenfalls an Navigationsgeräte für das Auto denken lassen könnte. Das Leitmedium ist eine nicht eindeutig definierte Begriffshülle, die unter dem Begriff „Navigationssystem“ eine große Menge unterschiedlicher Aspekte einschließt.

    Das Befassen mit dem Phänomen Navigation lässt zwei Rückschlüsse zu:

    1. Menschen haben ein Bedürfnis, sich zu orientieren.

    2. Es ist nicht einfach zu analysieren, woran genau sich Menschen orientieren.

    Diese beiden Gedanken werden uns weiterhin auf der Suche nach dem Leitmedium im crossmedialen Zeitalter begleiten.

    [demnächst mehr …]

     

    Ausschnitt aus einem Beitrag von Malte Burdekat in: Hohlfeld, Ralf u.a. (Hg.): Crossmedia – Wer bleibt auf der Strecke?, Berlin, 2010