Schlagwort: Laudatio

  • Alternativer Medienpreis 2026: Journalismus über Obdachlosigkeit und die Bedeutung eines Zuhauses

    Alternativer Medienpreis 2026: Journalismus über Obdachlosigkeit und die Bedeutung eines Zuhauses

    Am 19. Juni 2026 wurde in Nürnberg zum 27. Mal der Alternative Medienpreis verliehen. Der Preis zeichnet journalistische Arbeiten aus, die gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen, neue Perspektiven eröffnen und häufig Menschen sichtbar machen, die im öffentlichen Diskurs nur selten vorkommen.

    Ich hatte auch in diesem Jahr die Gelegenheit, als Jurymitglied an der Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger mitzuwirken und im Rahmen der Preisverleihung eine Laudatio zu halten.

    Der Alternative Medienpreis in der Kategorie „Leben“ ging an die BR24-Reportage „Kampf gegen Obdachlosigkeit: Wie es junge Menschen von der Straße schaffen“ von Carolin Hasenauer.

    Der Beitrag begleitet junge Menschen auf ihrem Weg aus der Wohnungslosigkeit. Dabei wird deutlich, dass ein Zuhause weit mehr ist als ein Dach über dem Kopf. Es geht um Sicherheit, Stabilität, soziale Beziehungen und die Möglichkeit, das eigene Leben selbstbestimmt zu gestalten.

    Besonders beeindruckt hat mich, dass die Reportage nicht bei der Darstellung von Not stehen bleibt. Sie zeigt auch die Menschen, die helfen, begleiten und unterstützen. Der Film macht deutlich, dass gesellschaftliche Probleme selten durch einfache Lösungen verschwinden. Oft braucht es Geduld, professionelle Unterstützung und Menschen, die Verantwortung übernehmen.

    Gerade deshalb halte ich den Beitrag für preiswürdig. Er zeigt Not, ohne Menschen vorzuführen. Er macht gesellschaftliche Herausforderungen sichtbar, ohne sie zu vereinfachen. Und er erinnert daran, dass guter Journalismus nicht nur Missstände dokumentiert, sondern auch diejenigen in den Blick nimmt, die versuchen, etwas zu verändern.

    Meine Laudatio bei Youtube

    Weitere Informationen zum Wettbewerb

    Der ausgezeichnete Beitrag

  • Alternativer Medienpreis 2017

    Alternativer Medienpreis 2017

    Der Alternative Medienpreis wird im Juni bereits zum 18. Mal in Nürnberg verliehen. In jeder der sechs Kategorien Macht, Geschichte, Vernetzung, Leben, Zukunft und Medienkritik gibt es 500 Euro zu gewinnen. Ausdrücklich erwünscht sind Beiträge, die gesellschaftliche Missstände kritisch durchleuchten und Themen aufgreifen, die von den großen Medien vernachlässigt werden. Darstellungsformen, Formaten und Themen der Publikationen sind keine Grenzen gesetzt. Die Wettbewerbsbeiträge kommen sowohl aus nichtkommerziellen wie auch aus etablierten Medien, die neue Ansätze unkonventionell aufgreifen. Die Nürnberger Medienakademie organisiert den Preis gemeinsam mit der Stiftung Journalistenakademie, dem Kulturreferat der Stadt Nürnberg, der Deutschen Journalistinnen- und Journalistenunion (dju), Kommunikation und neue Medien, der Zweiten Aufklärung und weiteren Unterstützern.

    Malte Burdekat ist Mitglied der Jury und besonders von einer Pageflow-Reportage über geflüchtete Kinder und Jugendiche begeistert.

    Die Reportage finden Sie hier.

    Und hier geht es zur Laudatio.

     

     

  • Alternative Medienpreise verliehen

    Alternative Medienpreise verliehen

    Den Trailer zum Film sehen Sie hier sehen Sie hier.

    Alle (anderen) Preisträger finden Sie auf der Website des Alternativen Medienpreises.